Funktionomik

Funktionomik ist die Wissenschaft, mit der wir den "Fingerabdruck" Ihrer Vitalfunktionen nehmen - ein Profil, das nicht nur die zu erwartende Gesundheits- und Lebensspanne zeigt, sondern auch, wie diese zu optimieren sind. Während also die Genetik die einzigartige und unveränderliche Blaupause Ihres Organismus offenbart, zeigt Ihnen die Funktionomik, wie Sie Ihre Blaupause in die messbaren Vitalfunktionen Ihres Organismus übersetzen. Welche Wirkung das auf Gesundheit, Altern und Lebenserwartung hat . Und wie Sie die drei in Bestform halten.

Warum ist Funktionomik so wichtig?

Weil die meisten von uns an Einschränkungen der Vitalfunktionen sterben. Sie kennen diese Einschränkungen unter einem anderen Namen: Chronische Krankheiten. Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzversagen, Gebrechlichkeit, viele Krebsarten, Alzheimers -- sie alle sind Endpunkte eingeschränkter Vitalfunktionen. Funktionen der Arterien, des Stoffwechsels, der Fitness, des Nervensystems. Mit der Analyse dieser Funktionen wird es möglich, chronische Gesundheit und Langlebigkeit zielsicher anzusteuern. Deshalb könnte man die Funktionomik auch bezeichnen als...

Das GPS für Gesundheit und Langlebigkeit

Die Funktionomik betrachtet 4 Vitalfunktionen:

  • Arterienfunktion
  • Fitness
  • Stoffwechsel
  • Funktion des Nervensystems

Jede einzelne dieser Funktionen ist lebenswichtig. Alle vier verändern sich im Laufe des Alterns. Unglücklicherweise beschleunigen die meisten von uns diese Änderungsprozesse mit dem Lebensstil. Aber zum Glück zeigt uns die Forschung, dass wir diese Veränderungen verlangsamen, aufhalten oder sogar umkehren können.

Und wie nutzt mir dieses Funktionom?

Es beantwortet 3 wichtige Fragen:

  • Wo Sie stehen: im Vergleich zu den Normal- und Idealwerten für Ihr Alter und Geschlecht
  • Wohin Sie gehen: wie schnell (oder langsam) Sie altern
  • Welche Route führt zum Ziel: das erreichbare Optimum funktioneller Leistungsfähigkeit

Richtig eingesetzt, können Sie mit diesem GPS Ihre funktionelle Leistungsfähigkeit dramatisch steigern, Ihre Lebensqualität deutlich verbessern und chronische Erkrankungen dauerhaft verhüten.

Warum kriege ich das nicht von meinem Arzt?

Aus zwei Gründen. Der erste, wie könnte es anders sein: Geld. Die Messungen der Vitalfunktionen sind tägliches Brot in der biomedizinischen Forschung, aber sie sind zeitaufwendig und teuer. Für die Prävention beim Arzt also völlig ungeeignet. Nicht weil der das nicht kann oder will, sondern weil unser Gesetzgeber eine Obergrenze definiert hat für das, was Ihre Krankenkasse für Prävention ausgeben darf: € 2,76 pro Versichertem pro Jahr. So steht's im 5. Sozialgesetzbuch § 20.
Womit wir beim zweiten Grund sind: Die Vernarrtheit unseres Gesundheitssystems in Risikofaktoren -- Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker und all die anderen. Sie zu messen kostet nur wenige Cents. Und "Risikofaktoren" zu behandeln ist das einträglichste Brot-und-Butter Geschäft einer einflussreichen Pharmaindustrie.
Dabei haben Risikofaktoren drei wesentliche Nachteile:

  1. Sie sagen das Risiko nicht zuverlässig voraus:
    Tatsache ist, dass die Mehrheit der Erstinfarkte und Schlaganfälle in Menschen geschehen, deren Risikofaktoren ein geringes oder nur geringfügig erhöhtes Risiko signalisieren.
  2. Risikofaktoren verbessern, heißt nicht unbedingt, Risiko zu verringern
    Auch das gab es schon: Da verbessert ein Medikament im klinischen Versuch einen Risikofaktor, aber ironischerweise auch das Risiko, an der zu verhütenden Krankheit zu sterben. Das ist mit Cholesterin passiert, und auch mit Blutzucker.
  3. Risikofaktoren schlagen zu spät Alarm
    Meistens erst Jahrzehnte nach schleichend fortschreitender Beeinträchtigung der Vitalfunktionen. Verhüten lässt sich das Unvermeidbare dann oft nicht mehr. Nur noch hinausschieben.

Deshalb arbeiten wir unermüdlich daran, die aufwendigen und teuren Laborverfahren zur Messung der Vitalfunktionen in preiswerte und einfach zu handhabende Werkzeuge zu übersetzen.